Die Love Parade(tm) fällt aus, doch alles wird besser
Erstellt am: 16.05.2004 - von: mad
Nachdem die Love Parade in den letzten Jahren nicht mehr als Demonstration anerkannt wurde und der allgemeine Spirit immer mehr der Kommerzialisierung weichen mußte, kann die offizielle definitive Absage der 15. Loveparade am 10. Juli 2004 durch den Berliner Senat und die Loveparade GmbH am vergangenen Freitag nur begrüßt werden. Es ist nämlich so, daß weltweit viele Feierhungrige bereits zu Jahresbeginn das 2. Juli Wochenende in ihre Urlaubsplanung integiert haben und in Gedenken an die schönsten Jahre der Parade gerne wieder nach Berlin kommen. Und auch die großen traditionellen Parties Lovestern Galactica, Electric Kingdom und Lovebase verkünden alles andere als eine Absage. Schließlich sind die Künstler wie auch die Locations schon lange gebucht, die Karten im Vorverkauf und viele Investitionen getätigt. Es wird also mindestens ein einmaliges Feierwochenende geben.
Doch für Verfechter des Straßenkampes und langer Fußmärsche hat die Berliner Zeitung positive Aussichten: Wenn es nach Kay Neumann geht, so heißt es, wird es am 10. Juli auf der Straße des 17. Juni vor Menschen nur so wimmeln. Neumann, ein ehemaliger DJ und Chef einer Veranstaltungsagentur, sei für den Tag eine Demo mit 500 000 Besuchern angemeldet. "Mit Musik gegen den Ausverkauf der Musik", heißt das Motto. Neumann wolle angeblich vor allem gegen die Forderung des Industrieverbandes IFPI protestieren, die Künstlerlizenzen drastisch zu kürzen. "Wir wollen keinen Ersatz für die Love Parade sein", sagt Neumann - und träumt davon, mit vielen wummernden Trucks Richtung Siegessäule zu ziehen. "Wenn alles gut läuft, wird die Veranstaltung größer als die Parade", sagte er. Allerdings hätten Gerichte bereits in den Vorjahren verboten, Demos mit Musik zu beschallen.
Wir von technofans.de rufen also alle auf, die sich mit Techno indentifizieren können, nach Berlin zu fahren und zu zeigen, daß vielleicht der Mainstreamtechno auf keinen Fall aber die Lebenseinstellung durch Kommerzialisierung kaputt zu bekommen ist. Auch ohne Sicherheitsleute und im schlimmsten Fall ohne Watt-lastige Laster kann es eine geile Party werden. Im Notfall reichen ja auch Kofferradios.
Weitere Informationen:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/tagesthema/340894-1.html
http://www.loveparade.net/
Doch für Verfechter des Straßenkampes und langer Fußmärsche hat die Berliner Zeitung positive Aussichten: Wenn es nach Kay Neumann geht, so heißt es, wird es am 10. Juli auf der Straße des 17. Juni vor Menschen nur so wimmeln. Neumann, ein ehemaliger DJ und Chef einer Veranstaltungsagentur, sei für den Tag eine Demo mit 500 000 Besuchern angemeldet. "Mit Musik gegen den Ausverkauf der Musik", heißt das Motto. Neumann wolle angeblich vor allem gegen die Forderung des Industrieverbandes IFPI protestieren, die Künstlerlizenzen drastisch zu kürzen. "Wir wollen keinen Ersatz für die Love Parade sein", sagt Neumann - und träumt davon, mit vielen wummernden Trucks Richtung Siegessäule zu ziehen. "Wenn alles gut läuft, wird die Veranstaltung größer als die Parade", sagte er. Allerdings hätten Gerichte bereits in den Vorjahren verboten, Demos mit Musik zu beschallen.
Wir von technofans.de rufen also alle auf, die sich mit Techno indentifizieren können, nach Berlin zu fahren und zu zeigen, daß vielleicht der Mainstreamtechno auf keinen Fall aber die Lebenseinstellung durch Kommerzialisierung kaputt zu bekommen ist. Auch ohne Sicherheitsleute und im schlimmsten Fall ohne Watt-lastige Laster kann es eine geile Party werden. Im Notfall reichen ja auch Kofferradios.
Weitere Informationen:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/tagesthema/340894-1.html
http://www.loveparade.net/