Film-Tipp: Candy - zwischen Himmel und Hölle
Erstellt am: 22.09.2006 - von: nw
"Ich will es auf deine Art tun", sagt Candy zu Dan. Bisher hat Candy den Stoff nur geraucht. Jetzt will sie, dass Dan ihr das Heroin in die Venen spritzt. Der erste Schuss wird fast ihr letzter. Nur knapp gelingt es Dan, seine Freundin zurück ins Leben zu holen. Ihre ersten Worte danach sind: "Ich will mehr." Wir befinden uns im "Himmel" - dem ersten von drei Kapiteln in Neil Armfields Drogendrama "Candy". Es folgen noch mit sujetbedingter Logik "Erde" und "Hölle". Aber im "Himmel" liegt die Qualität des australischen Films, weil hier die ungeheure Verführungskraft des Heroin greifbar wird.
Die angehende Malerin Candy (Abbie Cornish) und der Gelegenheitsdichter Dan (Heath Ledger) sind ein Bilderbuchpaar. Ihre Liebe scheint unendlich, das Heroin kann ihr scheinbar nichts anhaben. Aber die Spirale der Beschaffungskriminalität ist unausweichlich. Beim Pfandleiher prostituiert sich Candy das erste Mal, Dan leistet mit Kreditkarten-Diebstahl seinen Beitrag zum Unterhalt.
"Candy" hält den Fokus nicht auf den sozialen Abstieg, sondern auf die Auswirkungen, die die Droge auf die Liebe hat. Trotz aller Abgründe, in die sich das Junkie-Paar begibt, schweißt das Heroin die beiden immer fester zusammen. Eindringlich und in Bildern von hypnotischer Schönheit schildert "Candy" die Unaufhaltsamkeit, mit der die zerstörerische Kraft des Heroins sich entfaltet. Das Paar schafft es, von der Droge loszukommen: Mit der Liebe aber ist es vorbei.
Liebe und Heroin: Abgründiges aus Australien.
Die angehende Malerin Candy (Abbie Cornish) und der Gelegenheitsdichter Dan (Heath Ledger) sind ein Bilderbuchpaar. Ihre Liebe scheint unendlich, das Heroin kann ihr scheinbar nichts anhaben. Aber die Spirale der Beschaffungskriminalität ist unausweichlich. Beim Pfandleiher prostituiert sich Candy das erste Mal, Dan leistet mit Kreditkarten-Diebstahl seinen Beitrag zum Unterhalt.
"Candy" hält den Fokus nicht auf den sozialen Abstieg, sondern auf die Auswirkungen, die die Droge auf die Liebe hat. Trotz aller Abgründe, in die sich das Junkie-Paar begibt, schweißt das Heroin die beiden immer fester zusammen. Eindringlich und in Bildern von hypnotischer Schönheit schildert "Candy" die Unaufhaltsamkeit, mit der die zerstörerische Kraft des Heroins sich entfaltet. Das Paar schafft es, von der Droge loszukommen: Mit der Liebe aber ist es vorbei.
Liebe und Heroin: Abgründiges aus Australien.