29.08.2026 - DEMORAVE 26
Veranstaltungsort: Helgoländer Allee, 20459 Hamburg, Deutschland | Ort: Hamburg | Einlass: 15:00 Uhr | Ende: 18:00 Uhr
m 29. August 2026 protestieren wir mit dem Demorave 26 ab 15 Uhr gemeinsam mit 16 Wagen und über 45 Kollektiven an der Helgoländer Allee. Unter dem Motto “Alles Gute kommt von unten” demonstrieren wir für Solidarität und mit einem klaren Appell: Bildet Banden!
Rechte drängen an die Macht, und Konservative machen ihnen den Weg frei. Während unsere Gesellschaft immer weiter gespalten wird, demonstrieren und organisieren wir uns mit und für Menschen, die von Rassismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit, kapitalistischer Ausbeutung und anderen Unterdrückungsverhältnissen betroffen sind oder sich dagegen stark machen. Denn wir sind von Solidarität überzeugt.
Wir sind Reclaim, ein Bündnis aus der elektronischen Musikkultur. Aus Veranstaltungen wissen wir, wie schwer es sein kann, Zugang zu Ressourcen zu bekommen. Durch Bündnisse mit anderen aktivistischen Gruppen und sozialen Initiativen sehen wir, dass viele vor ähnlichen Fragen stehen. Wie organisiert man sich? Wie verteilt man Verantwortung? Wie bleibt Wissen erhalten? Wie kommen wir an Ressourcen?
Und gleichzeitig sehen wir es alle. Wir stehen vor einer Welt, die sich verändern wird. Wie sie sich verändert, entscheiden wir! Denn Veränderung beginnt dort, wo Menschen sich zusammentun und selbst anfangen. In Kollektiven, auf Dancefloors, in Nachbarschaften, in politischen Gruppen und selbstorganisierten Räumen. Und meistens einfach mit dem, was da ist. Aber niemand sollte immer wieder bei null anfangen. Viele Kollektive und Initiativen bauen über Jahre Wissen auf, aber wenn diese Gruppen nach ein paar Jahren verschwinden, geht oft auch dieses Wissen verloren. Deshalb wollen wir Erfahrungen teilen und Organisierung zugänglicher machen. Wir wollen also nicht nur feiern oder protestieren, sondern auch darüber sprechen, unter welchen Bedingungen das alles passiert.
Soziale Gerechtigkeit muss erkämpft, verteidigt und ausgebaut werden. Gerade jetzt stehen viele soziale Errungenschaften unter Druck. Deshalb fordern wir dazu auf, sich einzumischen. Das heißt für uns, dass wir nicht darauf warten, bis andere unsere Zukunft für uns organisieren. Wir fangen selbst an, teilen Wissen und bauen Strukturen, die bleiben. In den kommenden Monaten bis zur Großdemo stellen wir aktivistische Gruppen vor und geben Workshops dazu, wie man sich als Gruppe organisieren kann. Wir wollen weitergeben, was viele sich angeeignet haben. Mischt euch ein.